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1) Die ersten 10 PSF-Big Band Jahre - 1997 - Herbst: Josef Matscheko übernimmt in außerordentlich schwierigen Budgetzeiten vom Padl - Big Band-Gründer Prof. Franz Moser die Leitung einer - Österreich weit - einzigartigen Akademieeinrichtung: Die einzige Akademie-Big Band Österreichs. Sofort beginnt ein intensiver Erneuerungsprozess und der Ausbau zur Big Band üblichen Standardbesetzung. Schon nach kurzer Zeit ist der MusikerInnen-Zustrom so groß, dass seither von der größten Big Band Österreichs gesprochen werden kann. *
1998:
„Now`s The Time“ *
1999:
„Tribute
Concert“ *
2000:
„Academy
Concert“ *
2001:
„Lost In (Cyber-)Space" *
2002:
„Emotions“ *
2003:
„What Is Hip?" *
2004:
"Tatort Musik" PMB-2004: „Gib mir 5 Töne und ich baue dir ein Haus“: Den Schülern werden in interaktiven Erarbeitungsprozessen kreative Möglichkeiten musikalischen Gestaltens erlebbar. *
2005:
"Bring Me To Life" PMB-2005: „Mitten im Popkonzert“: Die Schüler und Lehrer erleben live einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen von großen Live-Events. *
2006: "Sax And The
University" PMB-2006: “HipHop”: Graffittisprühen, Breakdance, komponierte und getextete “Pädagogische Raps”: Im Live-Erfahrungsraum erleben die SchülerInnen und LehrerInnen gemeinsam HipHop mit seinen unterschiedlichen Ausformungen als lebendige (Jugend-)Kultur. *
2007:
"Ladies Night" PMB-2007: „Neue (?) Farben für die Popmusik“ – (wenn Altbewährtes neu begehrt wird): Klangfarben des Jazz beeinflussen auch heute noch direkt die Popmusik; besonders die Swingmusik (z.B.: Roger Cicero) erfährt heute ein sehr pulsierendes „Revival. *
2008: "Now`s
The Time, Again" PMB-2008: "Vocal total... anders" - Aufzeigen besonderer Phasetten der menschliche Stimme in der Populären Musik. Anhand ausgewählter Stücke und Übungen werden den Schülern Besonderheiten, aber auch mögliche Gefahren bewusstgemacht, die für das „zeitgemäße“, medial beeinflusste Singen eine prägende Rolle spielen (können).
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2) Einige Besonderheiten der PSF Big Band - Merkmale der PSF Big Band: Die PSF Big Band bietet ein überzeugendes, qualitativ anspruchsvolles, programmatisches Erlebniskonzert, das viele Sinne anspricht, ohne ihre Herkunft als Studenten - Big Band leugnen zu wollen, sondern gerade daraus besonders dynamische Kraft zu entwickeln. - Hörerziehungen für Schüler als besonders bedeutender Teil der Big- Bandarbeit mit direkten Bezügen zur heutigen Musik Jugendlicher und im Bemühen, den Kontakt zu den Schulen zu suchen und sie in besonders „heiklen“ Musikbereichen vorbildlich zu unterstützen, vielleicht auch zu entlasten. - Musikalische Bandstruktur der PSF Big Band: Der Gesamtleiter und bisher alleinig Verantwortliche für die Auswahl der Musikprogramme ist seit 1997 Josef Matscheko, er leitet auch die Einstudierung der Stücke; ganz entscheidend unterstützt wird er dabei von den Satzführern der PSF Big Band; die Saxophone werden betreut von Koll. Rainer Lanzerstorfer, die Trompeten von Max Reisinger; die Posaunen von Manfred Aschauer; die Schlagzeuger und Percussionisten von Koll. Heimo Janschek. - Fotodokumentation: Uli Matscheko, die Gattin von Josef Matscheko, Pädakabsolventin und diplomierte Fotografin, hat seit den Anfängen der PSF-Big Band immer wieder Konzerte dokumentiert, und so ist eine umfangreiche Bildersammlung entstanden, die zu einem unersetzlichen Fundus für die Beschreibbarkeit der PSF Big Band wurde und Atmosphäre in die schönen Erinnerungen bringt.
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3) Was ist das PSF?
Die PSF - Wurzeln: - Das Pädak Sound Forum entwickelt sich organisch am Anfang der Neunziger Jahre als Bedürfnis einiger Studierender der Akademie, die an Josef Matscheko herantreten, um ihn zum Jazzlehrer ihrer noch zu gründenden Jazzband zu erklären. Der angesichts des Studenteneifers beeindruckte Berufene lässt sich auf dieses Abenteuer ein und wird in Ermangelung eines Bassisten zu eben genau diesem in der „Panic Jazz Crew“, der ersten Padl-Jazz Band; schon nach wenigen Wochen findet das erste „Jazz-Cafe“ (am Klavier Richard Pöcksteiner) statt und das Studienjahr 1991/92 klingt mit einem kleinen „Open Air“-Konzert lautstark aus. Diese ersten Jahre sind geprägt von erheblichen Akzeptanzschwierigkeiten bei der damaligen Leitung der Akademie und einigen Professoren, die den angeblichen „Lärm“, der sich in die sonst so wohligen, tradierten Klänge der Akademie zu mischen begann, nur schwer verstehen konnten, und einige Aktivitäten, wie zum Beispiel die von Josef Matscheko initiierten „Besinnlichen Impulse im Advent“ stoßen in diesem Spannungsfeld auf überaus geteilte Zustimmung; überhaupt scheint derlei Engagement im Jazz- und Popbereich anfangs mehr Rufschädigung als Anerkennung einzubringen; doch die Zeit arbeitet klar in Richtung Akzeptanz, und heute stellt dieses musikalische Aktivitätsfeld ein kraftvolles musikalisches Lebenselement der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz dar. Mit der Leitung der Big Band (1997) verbinden sich für Josef Matscheko und seine Mitstreiter deutlich verbesserte Möglichkeiten, Kleinkultur in der Akademie zu fördern. - Das PSF als Konsequenz: Die ambitionierten Big Band Aktivitäten und großen Pläne erfordern völlig neue Konzertrahmen- und auch Organisationsbedingungen, die mit der bisherigen Planungsstruktur der Akademie kaum zu realisieren sind. In Koll. Martin Bauer findet sich ein Multitalent, das sowohl Ton-, als auch Film-, Licht- und Projektionstechnik beherrscht und auch selbstlos zur Verfügung stellt. Besonderen Einsatz im Tontechnikbereich leistet auch Koll. Richard Pöcksteiner. Diese Aktivitäten finden insgesamt freiwillig außerhalb der Akademielehrverpflichtungen statt und sind zuerst idealistische Vorarbeiten ohne akademieinterne Absicherung. Josef Matscheko ringt daher sehr bald um eine Möglichkeit, diesem Wirken zumindest einen Namen zu geben, um es in weiterer Folge leichter zu einer Einrichtung reifen lassen zu können: Pädak Sound Forum (PSF) Das PSF heute: - Ein sehr wesentliches Element wächst ab 1998 professionell hinzu - die Rhythmik: Mit der Verpflichtung von Koll. Heimo Janschek als Schlagzeuglehrer der Akademie und Lehrer für Ensembleleitung erfährt darüber hinaus der gesamte Percussion- und Spielmusikbereich (Orff) neue Impulse; wieder entwickeln der Andrang und das Interesse der Studierenden eine Eigendynamik, die sogar sparbedingte Stundenkürzungen zu durchbrechen vermag. - Mit der Betreuung der PSF – Homepage ( www.ph-linz.at ) durch Heimo Janschek beginnt auch eine Phase des Ordnens und Aufarbeitens. Kreatives Tun und eventorientierter Aktionismus werden deutlicher reflektiert. Das PSF evaluiert sich zunehmend selbst und setzt somit systemintegrative Schritte; derzeit laufen Vorarbeiten für einen spannenden Akademie-Lehrgang (AKL), der das reiche PSF-Umfeld interessierten Studenten weiterbildend zugänglich machen soll. Kompositorische ( spielerische ) Zugänge zu zeitgemäßem musikalischem Schaffen mit der Möglichkeit des fundierten Computereinsatzes, darüber hinaus sehr ensembleorientiert und mit allen wesentlichen Kriterien eines modernen Veranstaltungsdesigns direkt aufführungs- und eventorientiert.
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4) Das PSF als offener Teil der Hochschule - Wesensmerkmal des PSF: Zuerst voller Einsatz, überzeugende Leistungen, zeichensetzende Darbietungen und dabei darauf vertrauen, dass sich all dies lohnt, weil es auch erkannt und wertgeschätzt wird, um schließlich hilfreiche Konsequenzen zu ermöglichen. - Die Hochschule als entscheidender Rückhalt: Diese Hoffnung wird seit Direktor Dr. Hans Schachl voll erfüllt. Er hat das positive Potenzial des immer suchenden und mit speziellen Freiräumen ausgestatteten PSF erkannt und lädt auf seine Art und Weise das PSF immer wieder dazu ein kreativ zu sein und den eigenen Weg im Rahmen der Möglichkeiten weiter zu entwickeln – zur Freude der Hochschule, als identitätsstiftendes Wesensmerkmal der PH nach innen, aber auch nach außen: Das PSF mit seinen Ensembles ( PSF - Percussion Group, PSF-Combo, PSF-Big Band ) als Botschafter der Akademie!
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