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| P S F | –  eine idee wird wirklichkeit !

chronologie des PSF

 
 

besonderheiten der PSF BIG BAND

was ist das PSF?

 
 

das PSF als offener teil der hochschule

 

1) Die ersten 10 PSF-Big Band Jahre

-         1997 - Herbst: Josef  Matscheko übernimmt in außerordentlich schwierigen Budgetzeiten vom Padl - Big Band-Gründer Prof. Franz Moser die Leitung einer - Österreich weit - einzigartigen Akademieeinrichtung: Die einzige Akademie-Big Band Österreichs.  Sofort beginnt ein intensiver Erneuerungsprozess und der Ausbau zur Big Band üblichen Standardbesetzung. Schon nach kurzer Zeit ist der MusikerInnen-Zustrom so groß, dass seither von der größten Big Band Österreichs gesprochen werden kann.

*        1998: „Now`s The Time“
Im Frühling intensive Probenarbeit und Gründung des „Pädak Soundforums(PSF), das sich von Beginn weg als Drehscheibe für eventorientierte Kulturentfaltung auf der diözesanen Akademie versteht; mit dem PSF wird die engagierte Zusammenarbeit einiger Pädakprofessoren ( Josef Matscheko, Martin Bauer, Richard Pöcksteiner, ab Herbst `98 Heimo Janschek ) gleichsam institutionalisiert und der Grundstein für eine Revolutionierung der Konzert- und Veranstaltungskultur auf der Akademie gesetzt. Am 24. Mai 1998 findet mit der sehr erfolgreichen Uraufführung von „Now`s The Time“ in der Aula der Akademie das erste große PSF Big Band Konzert statt, in dem Josef Matscheko mit durchgestylter Programmkonzeption in vielerlei Hinsicht ( Beschallung, Lichtregie, Diaprojektionen, Einspielungen, Werbung,.
..) neue Zeichen auf der Akademie setzt und den Maßstab für zukünftige PSF Entwicklungen vorgibt.

*        1999: „Tribute Concert“
1999 spielt die PSF Big Band insgesamt 11 Konzerte; vor allem gelingt der Band mit dem „Tribute Concert“ (Uraufführung am 20. Mai 1999)
eine rasante Weiterentwicklung ihrer jazzgeschichtlichen Programmkonzeption, die auch musikalisch einen ersten qualitativen Höhepunkt darstellt. 9 Aufführungen des „Tribute Concerts“ sprechen eine deutliche und erfolgreiche Sprache.

*        2000: „Academy Concert“
2000, das Jahr der Wende stellt auch für die PSF Big Band einen Wendepunkt dar; Martin Bauer wird zum Co-Autor von Josef  Matscheko, womit die PSF Konzerte programmatischer werden und dem Urmotto der Band -„...viel mehr als ein toller Sound...“ - eine neue Bedeutung geben. Am 18. Mai 2000 wird dies mit der Uraufführung des
„Academy Concerts“ deutlich; einem Konzertprogramm, das in seinen auch akademie-kritischen Details ein direktes Zeichen der PSF Big Band-Verbundenheit mit der Akademie ausdrückt – in gewisser Weise „Corporate Identity total“.

*        2001: „Lost In (Cyber-)Space" 
2001 lässt das Duo Bauer/Matscheko einen großen Schritt weiter gehen; das Konzert wird fast zum Theater; inspiriert vom Film „Matrix“ entwerfen beide mit „Lost In (Cyber-)Space"  eine zeitkritische Rahmenhandlung, die Martin Bauer in einem Theater-Libretto zusammenfasst. Standing Ovations bei der Uraufführung bedanken dieses Ausreizen programmatischer Konzertkultur in multimedialem Rahmen, das erfreulich stark das Publikum polarisiert und auch die Band komplex herausfordert. Sehr dankenswert und wertvoll ist seit 2001 die PSF-Homepage-Betreuung durch Heimo Janschek: www.psf.ph-linz.at

*        2002: „Emotions“
2002 erfüllt die aktuelle Grundstimmung der PSF Big Band, wieder vermehrt allein oder vor allem aus der Musik heraus Programmatik zu entwickeln. ( You`ve got everything but where are your ) „Emotions“ drückt Gefühle mit für die PSF Big  Band zum Teil neuen musikalischen Mitteln aus, die bei der Uraufführung am 5. Juni 2003 das Publikum zu den bis jetzt euphorischsten Reaktionen bewegen, die jemals der PSF Big Band zuteil wurden.

*        2003: „What Is Hip?"
Die Musik der PSF Big Band wird zunehmend ‚funkiger’; Bands wie ‚Tower Of Power’ liefern ‚hippe’ Stücke; erstmals wird die Auftritts-Signation von einem Studenten (Nick Wiesmayr) komponiert; erstmals kommt es auch zu Live-Eigenproduktionen (‚Prelude To Hitness’: Text: Joe Matscheko; Musik: Rainer Lanzerstorfer; Arrangement: Nick Wiesmayr) Der Vokalbereich wird um eine Männerstimme erweitert (Georg Duschlbauer). Ein legendärer Stromausfall lässt die Band bei völliger Dunkelheit 18 Minuten weiterjammen; das restlos begeisterte Publikum kann eindrucksvoll erleben, was bei der PSF Big Band ‚hip’ ist. Pädagogisch etablieren sich als jährliche Veranstaltung der PSF Big Band die ‚Pädagogischen Musikbandbreiten’.

PMB 2003:  Schwerpunktthema 2003: „Body-Percussion“

*        2004: "Tatort Musik"
„Columbo“ (Joe Matscheko) hebt den mahnenden Zeigefinger angesichts von zahlreichen Tatbeständen, die Musik als mannigfaltigen Tatort erkennbar werden lassen: Die PSF Big Band stellt sich musikalisch und dramaturgisch verschiedenen Gefahren des Pop-Business. Stücke wie „Tatort-Theme“ und „Lady Marmalade“ werden dafür eigens arrangiert und besonderes Aufsehen erregt eine besonders gelungene „Ball-Stomp“-Performance von Heimo Janscheks PSF Percussion-Group.

      PMB-2004: „Gib mir 5 Töne und ich baue dir ein Haus“: Den Schülern werden in interaktiven Erarbeitungsprozessen kreative Möglichkeiten musikalischen Gestaltens erlebbar.

*        2005: "Bring Me To Life"
Die PSF Big Band kramt nun ganz direkt in zwischenmenschlichen „Beziehungskisten“. „Am Abend spat“ turteln 2 Jungverliebte, doch „Sie“ (Ilona Buckreus im weißen Brautkleid) muss erkennen, dass ihr Bräutigam (Rainer Lanzerstorfer) mehr Musiker als Ehemann sein würde. Mit „Bring Me To Life“ schreit sie ihren ganzen Frust hinaus, verliert den Glauben an die heile Beziehungswelt und kippt mit „Kloucek Reaggae“ in oberflächliche Abenteuer… In der PSF Percussion-Group kehren diesmal die „Besen“ besonders gut. Überaus berührend verwirklicht sich das Bring Me To Life-Thema durch Petra Wagner, die hochschwanger „I Am What I Am“ singt. Mit „God Bless The Child“ wünscht ihr die PSF Big Band alles Gute.

      PMB-2005: „Mitten im Popkonzert“: Die Schüler und Lehrer erleben live einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen von großen Live-Events.

*        2006: "Sax And The University"
Die bevorstehende Hochschulwerdung und zunehmende Akademisierung lässt die PSF Big Band einen leicht schnippisch ironischen Blick auf die Geschicke des „Hauses“ werfen. Das „Saxophon“ (Rainer Lanzerstorfer) wirkt dabei wie eine Metapher für unterschiedliche Betrachtungsweisen. Gleichzeitig sucht die Big Band den totalen Crossover und verbindet bei „I Got Plenty o`Nuttin`“ und der „World-Tour“ der Percussiongroup Big Band-Musik mit Breakdance.

      PMB-2006: “HipHop”: Graffittisprühen, Breakdance, komponierte und getextete “Pädagogische Raps”: Im Live-Erfahrungsraum erleben die SchülerInnen und LehrerInnen gemeinsam HipHop mit seinen unterschiedlichen Ausformungen als lebendige (Jugend-)Kultur.

*        2007: "Ladies Night"
Die Anzahl der Sängerinnen in der PSF Big Band wächst mit jedem Jahr. Dies legt programmatische Schwerpunktsetzungen auf den Vokalbereich nahe. Anhand von ausgewählten und meist eigens arrangierten Solonummern stellen sich junge Sängerinnen vor. Pädagogisch wertvoll mutet wohl an, dass sie bald im gemeinsamen Auftreten als Ensemble die besten Perspektiven erkennen und im 2. Teil des Konzerts ihre „Ladies Night“ veranstalten und auch selbst moderieren.  

      PMB-2007: „Neue (?) Farben für die Popmusik“ – (wenn Altbewährtes neu begehrt wird): Klangfarben des Jazz beeinflussen auch heute noch direkt die Popmusik; besonders die Swingmusik (z.B.: Roger Cicero) erfährt heute ein sehr pulsierendes „Revival.

*        2008: "Now`s The Time, Again"
Nach 10 Jahren PSF-Big Band ist es an der Zeit, kurz innezuhalten und zurückzublicken: Die neu geschaffene PSF-Vocalgroup unter der Leitung von Susanne Duda besingt nach der Musik von „One Night In Bangkok“ die Geschicke der PSF Big Band und macht auf ihren „Perpetuum mobile“-Charakter aufmerksam. Anhand einer kleinen Zeitreise lässt die PSF Big Band die letzten 10 Jahre auch mit neuen Stücken Revue passieren, um schließlich sehr pulsierend wieder in der „Jetztzeit“ zu landen, in der die PSF Percussion Group beweist, dass selbst mit Alltagsgegenständen (Kübeln) tolle Musik gemacht werden kann: Now`s The Time Again! Absoultes Highlight: Susanne Duda komponiert und textet anlässlich 10 Jahre PSF Big Band die „Ode To Papa Joe“, die von Rainer Lanzerstorfer arrangiert und klammheimlich einstudiert wird. Es gelingt in großartiger Weise live die totale Überraschung !

      PMB-2008: "Vocal total...  anders" -  Aufzeigen besonderer Phasetten der  menschliche Stimme in der Populären Musik. Anhand ausgewählter Stücke und Übungen werden den Schülern Besonderheiten, aber auch mögliche Gefahren bewusstgemacht, die für das „zeitgemäße“, medial beeinflusste Singen eine prägende Rolle spielen (können).

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2) Einige Besonderheiten der PSF Big Band

-         Merkmale der PSF Big Band: Die PSF Big Band bietet ein überzeugendes, qualitativ anspruchsvolles, programmatisches Erlebniskonzert, das viele Sinne anspricht, ohne ihre Herkunft als Studenten - Big Band leugnen zu wollen, sondern gerade daraus besonders dynamische Kraft zu entwickeln.

-         Hörerziehungen für Schüler als besonders bedeutender Teil der Big- Bandarbeit mit direkten Bezügen zur heutigen Musik Jugendlicher und im Bemühen, den Kontakt zu den Schulen zu suchen und sie in besonders „heiklen“ Musikbereichen vorbildlich zu unterstützen, vielleicht auch zu entlasten.

-         Musikalische Bandstruktur der PSF Big Band: Der Gesamtleiter und bisher alleinig Verantwortliche für die Auswahl der Musikprogramme ist seit 1997 Josef Matscheko, er leitet auch die Einstudierung der Stücke; ganz entscheidend unterstützt wird er dabei von den Satzführern der PSF Big Band; die Saxophone werden betreut von Koll. Rainer Lanzerstorfer, die Trompeten von Max Reisinger; die Posaunen von Manfred Aschauer; die Schlagzeuger und Percussionisten von Koll. Heimo Janschek.

-         Fotodokumentation: Uli Matscheko, die Gattin von Josef Matscheko, Pädakabsolventin und diplomierte Fotografin, hat seit den Anfängen der PSF-Big Band immer wieder Konzerte dokumentiert, und so ist eine umfangreiche Bildersammlung entstanden, die zu einem unersetzlichen Fundus für die Beschreibbarkeit der PSF Big Band wurde und Atmosphäre in die schönen Erinnerungen bringt.

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3) Was ist das PSF?

Das Sound Forum der PH-Linz ist vor allem
ein organisch gewachsener dynamischer Prozess,
nicht so sehr Vorgabe von oben,
sondern ein kraftvolles Drängen von unten,
das Kreise zieht.

 Die PSF - Wurzeln:

-         Das Pädak Sound Forum entwickelt sich organisch am Anfang der Neunziger Jahre als Bedürfnis einiger Studierender der Akademie, die an Josef Matscheko herantreten, um ihn zum Jazzlehrer ihrer noch zu gründenden Jazzband zu erklären. Der angesichts des Studenteneifers beeindruckte Berufene lässt sich auf dieses Abenteuer ein und wird in Ermangelung eines Bassisten zu eben genau diesem in der „Panic Jazz Crew“, der ersten Padl-Jazz Band; schon nach wenigen Wochen findet das erste „Jazz-Cafe“ (am Klavier Richard Pöcksteiner) statt und das Studienjahr 1991/92 klingt mit einem kleinen „Open Air“-Konzert lautstark aus. Diese ersten Jahre sind geprägt von erheblichen Akzeptanzschwierigkeiten bei der damaligen Leitung der Akademie und einigen Professoren, die den angeblichen „Lärm“, der sich in die sonst so wohligen, tradierten Klänge der Akademie zu mischen begann, nur schwer verstehen konnten, und einige Aktivitäten, wie zum Beispiel die von Josef Matscheko initiierten  „Besinnlichen Impulse im Advent“ stoßen in diesem Spannungsfeld auf überaus geteilte Zustimmung; überhaupt scheint derlei Engagement im Jazz- und Popbereich anfangs mehr Rufschädigung als Anerkennung einzubringen; doch die Zeit arbeitet klar in Richtung Akzeptanz, und heute stellt dieses musikalische Aktivitätsfeld ein kraftvolles musikalisches Lebenselement der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz dar. Mit der Leitung der Big Band (1997) verbinden sich für Josef Matscheko und seine Mitstreiter deutlich verbesserte Möglichkeiten, Kleinkultur in der Akademie zu fördern.

-         Das PSF als Konsequenz: Die ambitionierten Big Band Aktivitäten und großen Pläne erfordern völlig neue Konzertrahmen- und auch Organisationsbedingungen, die mit der bisherigen Planungsstruktur der Akademie kaum zu realisieren sind. In Koll. Martin Bauer findet sich ein Multitalent, das sowohl Ton-, als auch Film-, Licht- und Projektionstechnik beherrscht und auch selbstlos zur Verfügung stellt.  Besonderen Einsatz im Tontechnikbereich leistet auch Koll. Richard Pöcksteiner. Diese Aktivitäten finden insgesamt freiwillig außerhalb der Akademielehrverpflichtungen statt und sind zuerst idealistische Vorarbeiten ohne akademieinterne Absicherung. Josef Matscheko ringt daher sehr bald um eine Möglichkeit, diesem Wirken zumindest einen Namen zu geben, um es in weiterer Folge leichter zu einer Einrichtung reifen lassen zu können: Pädak Sound Forum (PSF)

Das PSF heute:

-         Ein sehr wesentliches Element wächst ab 1998 professionell hinzu - die Rhythmik: Mit der Verpflichtung von Koll. Heimo Janschek als Schlagzeuglehrer der Akademie und Lehrer für Ensembleleitung erfährt darüber hinaus der gesamte Percussion- und Spielmusikbereich (Orff) neue Impulse; wieder entwickeln der Andrang und das Interesse der Studierenden eine Eigendynamik, die sogar sparbedingte Stundenkürzungen zu durchbrechen vermag.

-         Mit der Betreuung der PSF – Homepage ( www.ph-linz.at ) durch Heimo Janschek beginnt auch eine Phase des Ordnens und Aufarbeitens. Kreatives Tun und eventorientierter Aktionismus werden deutlicher reflektiert. Das PSF evaluiert sich zunehmend selbst und setzt somit systemintegrative Schritte; derzeit laufen Vorarbeiten für einen spannenden Akademie-Lehrgang (AKL), der das reiche PSF-Umfeld interessierten Studenten weiterbildend zugänglich machen soll. Kompositorische ( spielerische ) Zugänge zu zeitgemäßem musikalischem Schaffen mit der Möglichkeit des fundierten Computereinsatzes, darüber hinaus sehr ensembleorientiert und mit allen wesentlichen Kriterien eines modernen Veranstaltungsdesigns direkt aufführungs- und eventorientiert.

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4) Das PSF als offener Teil der  Hochschule 

-         Wesensmerkmal des PSF: Zuerst voller Einsatz, überzeugende Leistungen, zeichensetzende Darbietungen und dabei darauf vertrauen, dass sich all dies lohnt, weil es auch erkannt und wertgeschätzt wird, um schließlich hilfreiche Konsequenzen zu ermöglichen.

-         Die Hochschule als entscheidender Rückhalt: Diese Hoffnung wird seit Direktor Dr. Hans Schachl voll erfüllt. Er hat das positive Potenzial des immer suchenden und mit speziellen Freiräumen ausgestatteten PSF erkannt und lädt auf seine Art und Weise das PSF immer wieder dazu ein kreativ zu sein und den eigenen Weg im Rahmen der Möglichkeiten weiter zu entwickeln – zur Freude der Hochschule, als identitätsstiftendes Wesensmerkmal der PH nach innen, aber auch nach außen: Das PSF mit seinen Ensembles (  PSF - Percussion Group, PSF-Combo,  PSF-Big Band ) als Botschafter der Akademie!

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